Stadtgeister

Viele Menschen aus der magischen Szene verdrehen bei Begriffen wie „Erzengel“ oder „Elfen und Feen“ schnell die Augen. Ich kann das verstehen, weil es typische Vokabeln von sogenannten „Licht und Liebe“-Esoterikern sind, die ein romantisch-verklärtes Bild von energetischen Wesenheiten haben. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es sie dennoch gibt. Ich weiß das, weil ich sie sehen kann.

Es hat angefangen, als ich ein kleiner Junge war und in der Küche mit meiner Mutter über meine Großmutter sprach. Ich weiß es noch ganz genau, ich erinnere mich gut an diesen Abend. Meine Großmutter war sehr krank, sie hatte Krebs. Ich wusste davon nichts. Niemand hatte mit mir darüber geredet, bis zu jenem Abend, als sich meine Mutter ein Herz fasste und mir sagte, dass meine Großmutter nicht mehr gesund werden würde. Ich war noch klein, vielleicht höchstens sieben Jahre alt. Ich verstand sehr gut, was mir da gesagt wurde, aber es war für mich in keinster Weise schlimm oder traurig. Ich weiß bis heute nicht, wieso ich damals schon so anders als viele Andere auf den Tod reagiert habe. Aber an dieser Haltung hat sich nichts geändert. Für mich war der Tod nie wirklich ein Abschied oder ein Ende, sondern immer nur ein Übergang in einen nächsten „Raum“.
Jedenfalls saßen wir also in der kleinen Küche und meine Mutter sagte mir, dass Oma nicht mehr gesund werden würde, dass sie bald sterben würde. Sie fragte, ob mir denn klar sei, was das heißt. Ich schaute sie ganz ruhig an und nickte nur. Und dann, in einem Moment außergewöhnlicher Klarheit wusste ich, dass dieser Tod genau jetzt eingetreten war. Genau in diesem Moment, als meine Mutter mit mir darüber sprach. Und ich schaute sie an und sagte ganz ruhig: „Was ist, wenn Oma jetzt grad in diesem Moment gestorben ist?“ Und prompt klingelte das Telefon. Mein Großvater rief an und teilte meiner Mutter mit, dass seine Frau gerade gestorben war. Sie legte auf, drehte sich um und schaute mich sprachlos an, konnte nichts sagen außer „Ja.“

So hat es begonnen. Und es hat sich gesteigert seit jenem Tag. Ich sehe oft in Träumen, wenn Menschen bald sterben. Ich sehe auch viele andere Dinge in Träumen, die bald passieren werden. Und wenn ich wach bin, sehe ich die Toten. Ja, das meine ich „toternst“. Kennst Du den Film „The Sixth Sense“? Ungefähr so wie dem kleinen Jungen im Film geht es mir. Nur dass die Toten nicht dauernd und überall auf einen lauern. Die meisten Seelen transformieren sich sehr schnell in etwas anderes oder reinkarnieren. Nur die wenigsten bleiben als energetische Spur im Diesseits hängen. Und die sehe ich. Teilweise sehr gruselig und echt, nur sehr schwer von den Lebenden zu unterscheiden, teilweise aber auch sehr offensichtlich Geist (weil durchsichtig oder seltsam leuchtend). Das hört sich für viele Menschen eher wie eine blühende Fantasie an. Und genau das ist es, was die meisten Eltern zu ihren Kindern auch sagen würden, wenn diese ihnen vom Mann im Wandschrank oder vom Monster unterm Bett erzählen. Aber was, wenn das keine Fantasie der Kinder ist? Was, wenn es die Eltern sind, die sich irren wenn sie ihren Kindern sagen, dass sie sich das einbilden? Ich glaube, dass das in den allermeisten Fällen so ist.  Ich erinnere mich noch daran, dass ich als Kind oft schreiend im Bett gelegen bin, weil ich seltsame Skelette oder Schatten in Menschengestalt im Zimmer stehen sehen habe. Meine Mutter hat mich dann immer beruhigt und gesagt, dass das alles nur Alpträume seien. Aber davon sind die Skelette nicht weg gegangen.

Vielleicht klingt das jetzt für Dich wie Horror. Teilweise war es das auch (in meiner Kindheit), aber man gewöhnt sich schnell daran (rate mal, warum ich selbst bei den schlimmsten Horrorfilmen nur noch sehr selten schreckhaft zusammenzucke… ich hab das jeden Tag. 😉 ). Und es ist nicht immer nur gruselig. Ich sehe nicht nur Totengeister, sondern auch andere energetische Phänomene. Wenn ich mich darauf konzentriere, kann ich die Aura von Lebewesen sehen, kleine „Elfen“ in den Bäumen und auf der Wiese (und die sehen GANZ anders aus als diese lustigen Glitzerfiguren in Zeichentrickfilmen), lustige Gnome in den Büschen, seltsame bunte Energiewolken über Häusern, etc.
Man kann das auch alles abschalten und sich auf die physische Realität konzentrieren. als würde man die energetischen Eindrücke herausfiltern. Wenn ich den Filter weg lasse und mich auch auf feinstoffliche Eindrücke einlasse, dann habe ich ein buntes, reizüberflutendes Kino. Teilweise sehr toll, manchmal aber auch so anstrengend, dass ich es unterdrücken muss, um klarzukommen. Beim Autofahren beispielsweise. Mir ist das ernsthaft schon passiert, dass ich im Auto als Beifahrer saß und auf einer Landstraße plötzlich geschrien habe:

„ACHTUNG!!!! DIE KATZE!!!!“

„WAAAAAH ERSCHRECK MICH NICHT!!! … was denn für ’ne Katze?“

Es war mitten in der Nacht und die Katze löste sich vor meinen Augen in weißen Rauch auf und das Auto fuhr einfach weiter durch den Nebel. Spooky. Vermutlich der Geist einer Katze, die irgendwann mal dort überfahren worden war…

Wie sowas kommt? Warum ich diese Dinge sehe? Keine Ahnung. Ich vermute, dass alle Menschen offen für energetische/feinstoffliche Empfindungen sind, dass aber nur wenige sie so stark visuell umsetzen wie ich. Nenn es „Geschenk“ oder „Fluch“, es ist vermutlich eine Mischung aus beidem.
Warum ich das alles schreibe? Nicht um anzugeben, falls Du das gedacht hast. Naja gut… vielleicht ein kleines Bisschen… 😛

Es  geht mir eigentlich um eine ganz bestimmte Sache, nämlich um Stadtgeister. Viele Leute fangen wie gesagt an zu lächeln, wenn die Rede von Feen, Elfen, Gnomen, Drachen und anderen „Fantasiegestalten“ ist. Aber sie sind da, nur nicht für jeden sichtbar. Und sie passen sich an ihre Umgebung an, indem sie bestimmte Formen nachahmen oder ihr Verhalten ändern. Sie leben nicht nur draußen in den Wäldern und auf den Wiesen, an Seen und Flüssen… sie sind auch in großen Städten zuhause. Drachen beispielsweise lieben es, sich in Ubahnen festzusetzen. Die langen Tunnel in der Dunkelheit, die Geschwindigkeit der Ubahn, das laute Zischen wenn die Türen aufgehen… sowas finden die toll. Ich sehe, wenn ich herunter in den Ubahn-Schacht gehe, tatsächlich Drachen an mir vorbei rasen. Nicht so wie in den Filmen, nicht mit grünen Echsenschuppen und Feuer spuckend, aber doch wurmähnlich, mit großen Mäulern und einem tiefen Rachen. Und wenn ich dann in die Ubahn/in den Drachen steige und in den düsteren Tunnel schaue, sehe ich noch viele andere Gestalten, die sich dort unten aufhalten, verborgen im Schatten, wo sie niemand sehen kann. Teilweise dämonisch und finster, teilweise ganz harmlos. Vermutlich sind sie deswegen dort unten, weil niemand mehr an sie glaubt und weil sie sich dort wohler fühlen…?

Feen und Elfen gibt es auch in der Stadt, beispielsweise im Schönbrunner Park in Wien. Sie sehen wie gesagt nicht so aus, wie sie sich beispielsweise Disney vorstellt. Eher wie kleine, seltsame Insekten, die ein Bisschen so aussehen wie Menschen. Kennst Du den Film „Pan’s Labyrinth?“ Die Darstellung von Elfen in diesem Film trifft das was ich wahrnehme ziemlich gut, nur sind sie in Wirklichkeit noch mehr wie Insekten. Und sie finden es ganz schlimm, dass im Park immer der Rasen geschnitten wird (sie verstehen nicht, was das soll) und leben deswegen in den Büschen und Sträuchern (die auch geschnitten werden… Feen haben es nicht leicht in Städten…). Wiesen mit hohem Gras und vielen Blumen sind das eigentliche Zuhause dieser zarten Kreaturen. Nur begegnet einem sowas heutzutage gar nicht mehr wirklich als Städter. Jedes Mal, wenn ich vor einer ungeschnittenen Wiese stehe denke ich deswegen als erstes: „WOW. Sind DAS viele Feen!“ und dann „Wow… ist das hohes Gras…“

Nachts kann man eine Menge seltsamer Gestalten treffen. In engen Gassen, beispielsweise… da sind seltsame, längliche Schatten, die ganz langsam zwischen den Häusern hin und her schweben. Ich habe keine Ahnung, was das ist. Und ich weiß auch nicht, was die wollen. Sie reden nicht mit mir, wenn ich sie frage. Schade. Ich glaube, sie sind harmlos. Vielleicht ernähren sie sich von Laternenlicht? Wer weiß… Vielleicht haben sich einige dieser Wesen auch erst mit der Zeit entwickelt. Oder vielleicht sind sie mutiert, wer kann sowas schon genau wissen… Fest steht jedenfalls für mich, dass sich die Geister ebenso mit uns verändern wie wir uns mit ihnen.
Es gibt eine Vielzahl solcher Wesen. Große, kleine, hübsche, hässliche, liebe, gemeine, aufbauende, zerstörerische, … Nur die wenigsten davon kann ich wirklich namentlich benennen. Vielleicht sind diese leuchtenden Insekten auch gar keine Feen, sondern etwas anderes. Aber sie sind da, überall, unter uns. Selbst in solchen Orten wie Wien.

Dieser Artikel ist ein Aufruf an alle, die an Elfen, Feen, Gnome, Geister und all das glauben. Sie sind nicht weg. Sie sehen nur ganz anders aus als viele Menschen es sich vorstellen. Und sie zeigen sich hin und wieder auch Jenen, die nicht ganz so wache Augen haben. Trau Deinem Blick, schau hin. Und wer weiß, vielleicht, wenn Du das nächste Mal liebevoll die Ubahn kraulst beim Einsteigen… möglicherweise schnurrt sie ein Bisschen, wenn sie los fährt, weil sich endlich jemand traut, daran zu glauben. Ich schreibe das weil es möglich ist, sich mit diesen Wesen anzufreunden, ihnen Geschenke zu machen und sie anzulächeln. Und wenn sie Dich mögen, dann schenken sie Dir Dinge zurück. Beispielsweise, indem Du coole Dinge auf der Straße findest.
Geh am besten gleich los auf die Straße und halt Ausschau. Ja, jetzt. Los mach, es ist wie früher, als Du noch ein Kind warst… 😉

Feengrüße mit Glitzerstaub,

– Fuchs

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Instant Magic

Nach einer kleinen Pause melden wir uns mit einem spannenden Thema zurück:

Was ist „instant magic“?

Instant magic ist sowas wie instant coffee, nur ohne Kaffee. Aber auch, wenn das lustig klingt: Wir meinen das sehr ernst.

Du kennst instant coffee. Du weißt schon, dieses braune Pulver, das Dir den Tag rettet wenn Du viiiiiiel zu spät aufstehst, in 15 Minuten bei der Arbeit sein musst und Dich ohne Koffein nicht schneller als eine Schnecke bewegen kannst. Ganz zu schweigen von komplexen Gedanken, die funktionieren erst nach der zweiten Tasse Kaffee (Nein. Wir sprechen hier selbstverständlich nicht aus eigener Erfahrung. 😉 ).
Um nicht auf die Kaffeemaschine warten zu müssen, die ganz langsam Tropfen für Tropfen die Kaffeekanne füllt nimmst Du instant coffee, schaufelst ein Bisschen davon in die Tasse und gießt es mit heißem Wasser auf. Voilà: Der Tag ist gerettet und Du kommst „nur“ 10 Minuten zu spät. Noch schneller geht es mit einem Kaffeeautomaten. Du wirfst Geld ein, drückst eine Taste und ein paar Sekunden später hast Du „Kaffee“ in einem Plastikbecher. Mit anderen Worten: Das Bedürfnis wird direkt und unmittelbar erfüllt. Und genau darum geht es bei instant magic auch.

Alle, die Magie praktizieren wissen, dass es für einen erfolgreichen Zauber meist deutlich mehr braucht als ein kurzes Fingerschnippen oder ein Zauberwort. Oft gibt es unter Magiern Situationskomik nach dem Motto „Haha, ich hab das Zauberwort gesagt, aber es wird ja eh nichts passieren, weil ich es ja ’nur‘ gesagt habe und es nicht so meine. Und außerdem fehlt die Bannung und die Trance und […]“, gefolgt von leisem Kichern oder manchmal auch lautem Lachen. Niemand nimmt das wirklich ernst. Aber was, wenn genau deswegen nichts passiert? Was, wenn allein der Glaube daran, dass „Magie aufwändige und harte Arbeit sein muss“ es uns schwerer macht als eigentlich notwendig?
Normalerweise dauert es ja auch eine Weile, bevor die Manifestation des Zaubers spürbar wird. Die Realität ist nämlich eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Und dementsprechend braucht es Zeit, dieses komplexe Ding nach unseren Wünschen umzuformen. Je komplizierter der Wunsch, desto mehr Zeit braucht er im Regelfall. Einfach weil so viele unterschiedliche Faktoren auf die jeweilige Situation, die man verändern will Einfluss nehmen. Zumindest ist das in unserer Vorstellung so. Aber was, wenn es eben nur dort so ist und eigentlich ganz anders?

Instant magic funktioniert sofort und vor allem ohne viel Aufwand. Keine komplizierten Zeremonien mit aufwändigen Altären voller Kerzen, keine prunkvollen Ritualgewänder, keine magischen Werkzeuge wie Kelch, Schwert oder Zauberstab, kein mühsames Rezitieren von Zaubersprüchen UND: Kein langes Warten auf die Manifestation!

Wir haben Xiqual ins Leben gerufen weil wir gemerkt haben, dass wir magisch sehr gut zusammenarbeiten. So gut, dass es hin und wieder reicht, einfach so am Abend über bestimmte Dinge zu reden, die man sich wünscht oder die jetzt toll wären. Und voilà, in den nächsten Tagen manifestieren sich genau diese Dinge. Das ist lustig und cool, wenn es ab und zu passiert. Zufall. „Ha, witzig, da haben wir ja vor ein paar Tagen noch drüber gesprochen.“ Aber spannend wird es, wenn sich sowas häuft. So sehr, dass die Häufigkeit auffallend wird und man beginnt, sich über das Wort „Zufall“ Gedanken zu machen.
Solche unmittelbaren Manifestationen sind nicht immer NUR praktisch. Beispielsweise wie vor zwei Wochen. Da hat Fuchs darüber geredet, dass er mal einen neuen Computer bräuchte und in Folge dessen ist in der nächsten Woche das alte Notebook kaputt gegangen, sodass er mehr oder weniger gezwungen ist, sich ein neues zu kaufen. Wenn sich solche „unerwünschten“ oder „lästigen“ Manifestationen häufen, beginnt man genauer darauf zu achten, was man denkt und sagt.

Aber es geht uns eigentlich gar nicht um diese spontanen, mehr oder weniger unbeabsichtigten Manifestationen. Es geht darum, diese direkten Manifestationen bewusst zu erzeugen. Diesen Artikel schreiben wir, weil uns vor ein paar Tagen wieder mal einer dieser seltenen Momente gelungen ist, in denen Magie unmittelbar und sehr deutlich gewirkt hat. Ohne viel kompliziertes Zeremoniell. Die Szene: Bär und Fuchs stehen nach einem Kinobesuch im Eingang des Kinos und betrachten staunend die sintflutartigen Regengüsse, die der Himmel auf die Straßen schüttet. Na toll… Hätten wir uns einen Meter weiter vor gewagt, wären wir in 5 Sekunden duschnass gewesen. Fuck. Kein Regenmantel. Kein Schirm. Nur ein dünnes T-shirt (als wir in die Vorstellung gingen, war wunderschönes Wetter mit einem klaren Himmel). Wie kommt man da trocken nach Hause?
In solchen Momenten, in denen nix mehr hilft nimmt man das entweder so hin oder man macht einen letzten verzweifelten Versuch und zaubert: Mit einem hoffnungsvollen Blick (und einem „das funktioniert eh nicht“-Grinsen im Mundwinkel) schauten wir also in den schwarzen Himmel und sprachen einen kurzen Zauber, dass der Regen bitte aufhört und wir trocken heim kommen. Und das Ergebnis: TADAAAA! Es dauerte etwa eine Minute und der Regen wurde deutlich weniger. Eine weitere Minute verging und er war fast verschwunden, nur noch vereinzelte Tropfen.

Fuchs: „OK… haben wir grad mal eben in zwei Minuten den krassesten Regen seit langem abgestellt?“
Bär: „Yep.“
Fuchs: „Quatsch, das war Zufall.“
Bär: „Bei DEM Regen?“
Fuchs: „Hmmja, kann doch sein dass das plötzlich wieder aufhört…“

Während wir uns darüber unterhalten, ob das nun wirklich wir waren, stehen wir an der Bus-Haltestelle, im leichten Nieselregen. Und der verdammte Bus, der schon an der Kreuzung stand bekam einfach kein grün, seit 5 Minuten oder so. Und nur um zu beweisen, dass wir das jetzt NICHT waren, schnippt Fuchs mit dem Finger und sagt grinsend: „Grün für den Bus.“ Und sofort fährt der Bus los…
Ja. Klar kann das alles Zufall sein. Aber diese Zufälle häufen sich, wie gesagt. Und zwar auffällig oft. Wir könnten jetzt echt noch einen ganzen Haufen solcher Geschichten auspacken, aber das würde vermutlich den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen.

Leider haben wir keine Ahnung, wie man sowas trainiert. Woran liegt es, dass das Wetter auf Kommando besser wird und die Ampel bloß ein Fingerschnippen braucht, um grün zu werden, während die 1000€ auf dem Konto morgen immer noch fehlen werden und wir dafür arbeiten müssen, wie alle anderen auch? Wo ist der Trick? Wir sind leider überfragt. Aber wir beobachten weiter. Irgendwo muss es einen Schlüssel geben. Und wir vermuten sehr stark, dass er weder in der richtigen Mondphase, noch im richtigen Zauberspruch, noch in der goldenen Ritualkrone liegt. Wir glauben, der Schlüssel zu sofort wirksamer Magie liegt irgendwo da oben im Kopf, irgendwo da ist der Schalter, der in den entsprechenden Bewusstseinszustand führt. Vielleicht muss man einfach gelassen genug sein. Wie bei Sigillen-Magie: Wenn ich den Wunsch loslasse, ist er frei um sich zu manifestieren. Solang ich verkrampft daran festhalte, hat er zu wenig Spielraum…

Wir schließen diesen Artikel mit einem Aufruf:
Wünsch Dir was, einfach so! Probier es aus, schnipp mit dem Finger oder tu was immer Dir grad einfällt. Und auch wenn es nicht klappt: Lass Dich nicht entmutigen. Lass los, denk nicht weiter darüber nach und vielleicht wirst Du nach und nach feststellen, dass „Wünsche ans Universum“ eben manchmal doch funktionieren. 😉

Magische Grüße,

– Bär und Fuchs