Mindgames

Manch einer mag sich fragen, warum ich mich in meinen Artikeln momentan eher auf philosophische Konzepte beziehe, anstatt konkret auf Techniken einzugehen. Gerade Chaosmagie scheint doch eher so praxisorientiert zu sein?

Nun, das läßt sich recht einfach beantworten. Für einen Chaosmagier gibt’s da nämlich gar nicht allzu viele Unterschiede. Es ist nur eine Frage der Definition. Ich persönlich gehe z.B. davon aus, daß mein „Bewußtsein“, zumindest im Zusammenspiel mit dem vieler Anderer, „Realität“ kreiert und beeinflußt.

Sich gedanklich mit neuen Ideen zu befassen, weiterzubilden, sein Weltbild ständig umzuformen, sogar die vertrautesten Dinge provokant in Frage zu stellen, das alles ist in meiner Welt also bereits in sich ein hoch magischer Akt. Und gerade für Hirnwichser wie mich stellt diese Vorgehensweise eine besonders reizvolle Technik dar, die im ersten Moment nicht ganz so offensichtlich oder pompös wirkt wie das Anziehen einer schicken Robe, das Entzünden von Kerzen und das Rezitieren fremdsprachiger Formeln mit gezücktem Ritualdolch.

BRAINS! Om nom nom!

Könnte es sich bei meinem Geschwafel hier also um eine gezielte Form von Re-Programmierung gedanklicher Muster handeln, denen wir im Alltag permanent ausgeliefert sind?
Immerhin gibt es Paradigmen wo jeder beiläufig konsumierte Zeitungsartikel, alles was uns unsere Eltern in einem Moment von erzieherischer Überforderung achtlos an den Kopf geworfen haben, jeder Glaubenssatz der in unserem Kopf kreist, Einfluß auf uns und unsere Wahrnehmung der „Realität“ haben.

Oder habe ich lediglich ein überzogenes Mitteilungsbedürfnis?

Vielleicht liegt es auch nur an meiner (scheinbaren?) Überheblichkeit, wenn sich jemand von meinen durchaus auch selbstkritischen Worten ans Bein gepinkelt fühlt?

Soviel sei auf jeden Fall verraten:
Als langjähriger Hypnotiseur bin ich mir der Macht von Worten und Gedankenmustern sehr genau bewußt. Meine Artikel sind also zumindest niemals schlichte Einträge in ein Tagebuch. Sie sind ganz lebendiger Ausdruck als Teil meiner magischen Arbeit. Und wer weiß, möglicherweise sind sie auch ein seltsames, gruseliges Experiment um mir meine eigene Zombiearmee zu züchten.

Manche meiner Sätze oder Themenkomplexe sind dabei gezielt ausgewählt. Andere, oft in einem Anfall von tranceinduzierender Schreibwut verfasst, offenbaren sich selbst mir erst Wochen später in ihrer vollen Tiefe. Es sind immer wieder illuminierende Momente, wenn sich plötzlich Metaebene nach Metaebene einer Spielwiese vor mir aufblättert, oder simple Worte plötzlich Einfluß auf meinem Alltag nehmen.
Regelmäßig erlebe ich, wie mein Unterbewußtsein ohne mein Wissen Botschaften ins Universum feuert, die durch meinen Schreibstil zuvor automatisch mehrfach verschlüsselt wurden. Ich entdecke quasi eine völlig neue Art der Sigillenmagie für mich.
(Fuchs hat etwas ähnliches schon einmal an anderer Stelle beschrieben: Link)

Und nebenbei erzähle ich hier sozusagen eine Geschichte. Es ist eine Geschichte, deren grobe Rahmenhandlung ich im Kopf habe. Wohin sie mich (bzw. uns) aber führt, warum und wozu das alles gut sein soll… Tja, damit werde ich mich eines Tages vermutlich selbst am Meisten überraschen. Ich weiß immerhin, es ist ein wichtiger Teil meiner ganz persönlichen Illuminationsarbeit. Logisch erklären was ich hier eigentlich genau tue, das kann ich allerdings nicht. Muß ich übrigens auch gar nicht.

Wie bereits angekündigt werde ich auf unserer gemeinsamen Schatzsuche nämlich ab und zu total subtile Hinweise streuen, wenn ich etwas aus eigener Einschätzung als hilfreich oder erwähnenswert erachte.

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Es gibt praktischerweise ein ganzes magisches System, das sich speziell um die Technik des Geschichtenerzählens zur Realitätsgestaltung dreht.
Während ich beim Schreiben eher intuitiv auf die Tasten hämmere, hat mein lieber Freund und Kollege Bernhard Reicher schon vor längerer Zeit die sog. „Mythomagie“ begründet. Bei ihm kann man solche Techniken definitiv strukturierter lernen.
Aus zahlreichen, inspirierenden Gesprächen und gemeinsam durchgestandenen Ritualen schätze ich das Potential seiner Herangehensweisen inzwischen als beachtlich ein. Endlich einmal was Anderes als (chaos-)magische Standardkost und von Anfang bis Ende durchdacht – genau so stelle ich mir qualitativ hochwertige Magie vor.

Wer also auf Geschichten steht, vielleicht gerne schreibt oder generell sein Gehirn kreativ wandern läßt um seinen eigenen Weg zu finden und zu formen, der wird in der Mythomagie mit hoher Wahrscheinlichkeit schon die ersten Perlen für sich entdecken.

Achja. Es hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber wenn wir schon bei Glitzerzeugs sind:
Ganz besonders möchte ich bei der Gelegenheit Bernhards Ansatz zur „Kristallmagie“ loben, der dieses komplexe Thema endlich mal aus der Eso-Kitschecke herausholt und ihm die Aufmerksamkeit widmet die es verdient hat.
Ich selbst hatte immer schon einen seltsamen Zugang zu Kristallen. Mir fehlte aber, abseits von vollkommen oberflächlichen Infos im Netz, lange ein Bezugssystem um sie in meiner Magie gezielt einzusetzen.
Heute sind einige dieser „Werkzeuge“ für mich kaum noch wegzudenken wenn es in echten Notfällen darum geht, möglichst schnell magische Schlagkraft zu potenzieren. Wer schon mal einen rohen Namibia-Amethysten in Händen hielt, wird wissen wovon ich spreche.
Über schön geschliffenen Rosenquarzherzchen aus dem Esoladen wird man bei dieser Art von Kristallmagie jedenfalls wenig hören. Zumindest wenig Gutes.

Mehr spannende Informationen und frei zugängliche Inspiration zu diesen und ähnlichen Ideen findet man auf jeden Fall auf den verlinkten Seiten, die ich nur empfehlen kann. Denn wer als Magier 300.000€ in der Millionenshow gewinnt ohne die Kohle sofort für Black Jack und Nutten rauszuschmeißen, der kann auf dem Weg zur Erleuchtung so falsch nicht sein. 😉

Apropos Black Jack und Nutten…

Also, zurück zum eigentlich Thema. Wie man unschwer erkennen kann, spielt sich meiner Meinung nach vor allem Illuminationsmagie weitestgehend im Kopf ab. Die tollsten Rituale und Artefakte helfen leider wenig, wenn ihre Kraft nutzlos an den starren Mauern des Bewußtseins abprallt.

Der Weg zur Illumination, das ist die, für irdische Verhältnisse oft als hart und unbarmherzig wahrgenommene, Arbeit an sich selbst und das ständige Hinterfragen seines Standpunktes zum Thema „Existenz“. Das berühmte „auf die Schnauze fliegen“ ist dabei ein klassisches Symptom unserer Glanzleistungen. Zumindest auf der einen Seite.
Im krassen Gegensatz dazu steht das befreite, sorglose Dahintreiben im Fluß des Lebens, das Urvertrauen, daß alles richtig ist so wie es geschieht. Etwas das man z.B. in manchen fernöstlichen Lehren findet. (Link)

Das daraus resultierende Paradoxon aus immer mehr angehäuften Erfahrungen und noch mehr aufgeworfenen Fragen, der Versuch des Verstandes krampfhaft zu begreifen was nicht allein mit dem Verstand greifbar ist, all das gilt es stehen zu lassen ohne dabei völlig wahnsinnig zu werden.

Das sagt sich natürlich leicht. Denn Illumination ist vor allem eines. Nicht mehr und nicht weniger als die völlige Akzeptanz bei gleichzeitiger Überwindung der scheinbar unvereinbaren Widersprüche dessen, was wir als Dualität empfinden. Soetwas läßt sich in seiner Fülle nicht erklären, einzig erleben.
Dafür brauchen wir die Hilfe Anderer, auch wenn wir die nötigen Schritte in letzter Instanz immer alleine wagen müssen. Und dadurch nehmen wir es immer klarer wahr – das unbeschreibliche Etwas das wir als Existenz bezeichnen. Die unfaßbare Kälte des Getrenntseins, während wir doch Teil des großen, wärmespendenden Ganzen sind.

Ja, und dazu bedarf es nun mal sowohl der intensiven magischen Praxis, als auch der ausladenden theoretischen Auseinandersetzung mit unserer Psyche und der Welt um uns herum.
Wer sich als Magier, neben dem Herbeiwünschen weltlicher Annehmlichkeiten, nicht auch den elementaren Fragen des Lebens stellt, wer sich nicht dafür interessiert woher wir kommen, wohin wir vielleicht gehen und wozu wir eigentlich auf diesem winzigen Steinbrocken sitzen der durchs Universum rast, der macht absolut nix falsch. Aber es wird am Ende möglicherweise immer ein großes Puzzleteil fehlen. Scheißegal in welchem Paradigma man gerade herumspielt.

Die grenzenlosen Freiheiten der Chaosmagie bieten dafür einen Schlüssel von unschätzbarem Wert. WENN, ja wenn man irgendwann die große Schatztruhe findet in die er dann auch hineinpaßt. Wir werden also weitersuchen…

– Bär

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Auf zum Atem!

Manch begnadeter Hellseher konnte bereits messerscharf erkennen, daß ich mich hier momentan vermehrt mit dem Thema „Illumination aus Sicht eines Chaosmagiers“ beschäftigen werde. Wer sich allerdings ein schrittweises Kochrezept zur Erleuchtung erwartet, möge bitte zu einer der örtlichen Glaubensstätten pilgern. (Oder zwischen den Zeilen lesen 😉 )

Alle anderen möchte ich gerne auf eine, mal philosophische, mal praxisbezogene Reise ins oft Paradoxe mitnehmen. In diesem Sinne:

Bei Magiern ist es ganz hilfreich, wenn sie ab und an im Flow sind (ich erinnere an: Artikel). Dann ergeben sich viele Dinge einfach von ganz alleine. So auch eben jene wenigen grenzgenialen Sekunden, die mir gleich mehrfach als Aufhänger innerhalb dieser Artikelreihe zur Illuminationsarbeit dienen werden. Aber, daß der Pfad zur Erleuchtung zwangsläufig irgendwann bei den „Simpsons“ vorbeiführen mußte war für Eingeweihte sowieso kein allzu großes Geheimnis.

Betrachten wir die Filmszene also vorerst einmal oberflächlich: Nun, viel treffender könnte man zwei typische Chaosmagier wohl kaum beschreiben. Während der Eine verzweifelt versucht das Ziel vorzugeben, fliegt der Schwarzeneggerverschnitt lieber in seiner eigenen Welt herum. Wirklich ankommen tut keiner, aber so ganz schlecht war’s ja dann am Ende auch wieder nicht. Zumindest reicht die Leistung für das obligatorische Schulterklopfen.

Mit diesem zynischen Kommentar schließt sich auch langsam der erste Kreis zum Kern meines letzten Artikels: Die meist hoffnungslose Suche nach einer gemeinsamen Realität, einer gemeinsamen Wahrheit in der Chaosmagie. In diesem Kampf gegen Windmühlen kommt man sich manchmal vor, als sei man der Hauptdarsteller im Film „Idiocracy“. Selber nicht grad der Hellste, aber ständig von noch größeren Idioten umgeben…
Tu ich ihnen damit unrecht? Ich kann diese Dinge doch gar nicht von meinen Kollegen erwarten. Denn, wie hat ein großer, weiser Mann mitten in der steirischen Pampa mal gesagt?

„UFOs, Men in black, Vampire – Es gibt wirkli ois!“

Also, vielleicht bin gar ICH der größte Depp von allen?

Konsequent zu Ende gedacht, kann es diese ersehnte gemeinsame Wahrheit in der Chaosmagie nämlich niemals geben. Die dieser Magie innewohnende Bedingung verlangt zwangsläufig, sich Selbst solange zu hinterfragen, bis sie sich irgendwann in Beliebigkeit ad Absurdum führt.
Und dennoch – ich bin mir sicher, genau an diesem einen zentralen Punkt liegt möglicherweise die eine große absolute Wahrheit. Quasi der paradoxe, heilige Gral der Chaosmagie. Ein Weg zur Illumination!

Aber alles der Reihe nach.

Vielleicht erinnert sich manch einer an den Film „Contact“ mit Jodie Foster. Falls nicht:
Das SETI-Team empfängt intelligente Signale aus dem All, versteht sie aber nicht. Der Schlüssel zum Entziffern der außerirdischen Botschaften ist dabei schließlich simpel und komplex zugleich. Eine Erweiterung der Betrachtungsebene, von 2D in 3D, und plötzlich ergibt alles Sinn.

Ich habs schon einmal gesagt, und ich werde es noch öfter tun. Wie schön wäre es doch, würden wir als (Chaos-)magier, als Menschheit, unser Bewußtsein um eine Dimension erweitern, aufhören uns im Kreis zu drehen und endlich eine Kugel erschaffen. Wahrlich, das wäre im Ansatz schon ein 5. Äon das seinen Namen verdient!

– „Ja, aber wie zum Teufel?“

– „Unter anderem durch Geduld, junger Padawan.“

Nun, was ist eine der Grundannahmen der Chaosmagie?

In einer Welt nicht vorhandener Wahrheiten ist das gar nicht so leicht zu definieren. Also zäumen wir das Pferd mal von hinten herum auf. Wir Chaosmagier haben 40 Jahre lang bewiesen, daß das Paradigma für den Erfolg von Magie keine Rolle spielt. Es ist so etwas wie der „Glaube“, das „Bewußtsein“, oder der „magische Wille“ wodurch „Realitäten“ oder „Wahrscheinlichkeiten“ (noch mehr schwammige Unworte) erschaffen oder beeinflußt werden.
Naja, man merkt schon, so richtig wissen wir eigentlich gar nicht „was“ wir da „womit“ und „wofür“ tun. Es ist ja auch irgendwo wurscht. Wir wissen jedenfalls, daß das was wir tun meistens funktioniert.

Wir können von „Energien“ sprechen, die wir in einem Zustand von „Gnosis“ scheinbar lenken oder zu uns rufen. Wir „manifestieren“ permanent Willenssätze durch Sigillen, in dem wir sie in unser „Unterbewußtsein“ „laden“. All das sind in letzter Instanz Paradigmen, die wir gerne wie Unterhosen wechseln.
Im Gegenzug beherrschen wir das mit der Levitation dann allerdings doch nicht gut genug, um bei Bedarf mal eben die Glühbirne an der Tempeldecke auszutauschen. Die Ursache von Gravitation ist also eins dieser unendlich vielen Dinge, wo wir unsere bisherige magische Realität etwas tiefer hinterfragen könnten.

Uns sind diese Umstände, diese Schwachpunkte bekannt. Aber um auf einer gemeinsamen Ebene mit möglichst vielen unterschiedlichen Magiern zu interagieren, braucht es grobe Konzepte in Form dieser Paradigmen. Auch wenn diese Vorgehensweise aus chaosmagischer Sicht inhaltlich auf wackligen Beinen steht. Denn, wie erwähnt, am Paradigma scheitert Magie ja am Allerseltensten.

Und genau da bleiben viele Magier, sei es aus Bequemlichkeit oder Ignoranz, am Ende hängen. Zu gering ist der Anreiz sich mal die wirklich unbequemen Fragen zu stellen. Wozu auch? Um uns den Alltag spannender und einfacher zu gestalten, um tageweise aus der Alltagsrealität auszusteigen, reicht gute Standardmagie und Paradigmen-hopping allemal.

Nur, wer Chaosmagie nicht konsequent durchdenkt, ist halt in ihrem Kreislauf gefangen. Ihr größtes Potential bleibt in nicht fassbaren Untiefen verschüttet wie der eine Ring, geduldig wartend bis jemand drüberstolpert.

Die Schatzinsel
der Matrix

Wie das mit diesen Schatzsuchen im realen Leben häufig so ist: Man hat meistens keine Karte. Es bliebe einem nichts anderes übrig als wahllos zu graben ohne eigentlich zu wissen wonach. Die meisten Anleitungen die man so findet (und die schier Unglaubliches versprechen), stammen vermutlich von Betrügern die einfach unsere hart verdiente Kohle wollen. Zumindest soviel wissen wir, meist aus eigener bitterer Erfahrung. Was also tun?
Klar, wir können jetzt daheim im Warmen sitzen bleiben und diese Mythen über ferne Kulturen, unglaubliche Abenteuer und tiefe Einblicke in die menschliche Existenz als Schwachsinn abtun. Es ist die sicherere Variante, mit der wir uns in der Herde wenigstens nicht zum Deppen machen.
Das ist ein bißchen so als wäre Neo in „Matrix“ nie dem weißen Hasen gefolgt. Klar, „Uns wären 2 Scheißfilme erspart geblieben!“ wird jetzt der Ein oder Andere von Euch rufen. Ja aber fuck, der erste Teil der Serie hat halt Geschichte geschrieben!

Also: WAS WENN?
Was, wenn an diesen komischen, nagenden Ideen von Illumination doch etwas Wahres dran ist? Wenn Erleuchtung deutlich über das hinausgeht, was in irgendwelchen New Age Büchern, für die Masse verwurstet, drinsteht? Wenn das Potential so gigantisch und unfaßbar ist, daß selbst gestandene Magier vor Angst den Kopf in den Sand stecken und solche Gedanken als Spinnerei, kitschiges Eso-Paradigma oder gar Dogma abtun?

In unserem Drang all den einschränkenden Aberglauben, die Mystik und Spiritualität, ja „die Magie“ aus der Magie zu entfernen, haben wir uns gleichzeitig auch die Offenheit und große Abenteuerlust genommen die uns vom sicheren Kaminfeuer weglocken könnte. Wir begnüngen uns mit Geschichten vergangener Heldentaten, die wir nun spektakulär insziniert in anderem Gewand ständig wiederholen. Wirklich raus in den dunklen Wald geht jedoch kaum noch jemand.

Dabei waren es immer schon die Kundschafter, die Mutigen, Grenzgänger, Abenteurer und Wahnsinnigen, die die etwas Undefinierbares suchen oder genau davor davonlaufen,… Oft haben sie einen hohen Preis gezahlt und sind gescheitert. Aber ohne sie wäre die Erde immer noch eine Scheibe.
Und es war immer schon die Rolle der Magier, Mystiker und Schamanen unser Bewußtsein zu erforschen und Tore aufzustoßen, für die der Bauer am Feld und der Schmied an der Esse eben keine Zeit, Mut oder Vorstellung hatten.

Wenn ich mich nun im Basislager so umschaue, in die schmerzerfüllte Welt da draußen blicke, dann wird es langsam wirklich Zeit für eine neue Generation von (Chaos-)Magiern!

Also, laßt uns nach den ersten Grundlagen nun endlich ein bißchen wahnsinnig sein und langsam auf Entdeckungsreise gehen. Unterwegs stoßen wir dann vielleicht auf Hinweise, hören Gerüchte von anderen Schatzsuchern, finden mitunter gar Ecken einer vergilbten Karte und kämpfen gegen furchteinflößende Dämonen die… Nun gut, lassen wir das. Ich muß ja nicht gleich alles verraten.

Ob ich Euch unterwegs was verkaufen will?
Nunja, Schatzkarten eher nicht. Ich werde vielleicht gelegentlich meine Hilfe (oder die von Bekannten) anbieten. Notwendig ist sie aber nicht. Betrüger bin ich also vermutlich eher keiner. Aber vielleicht will ich Euch einfach nur ein bißchen im Kreis führen, bis ihr wie ich die Schnauze voll davon habt? Wer weiß das schon. Egal…

„Auf zum Atom!“

Und wer als letzter ankommt, zahlt ne Runde Bier. Sonst wird das hier ja nie was mit der Erleuchtung.

– Bär